DANIS FAHRSCHULE                                   

                    Glowa & Seiler

Was kostet ein Führerschein?

Das ist so ziemlich die Schwierigste Frage die keiner so richtig beantworten kann.

Was können wir beantworten?

  • Der Gesetzgeber schreibt für jede Führerscheinklasse Sonderfahrten vor.
  • Wir bilden das aus was tatsächlich benötigt wird ( so wenig wie möglich aber soviel wie erforderlich, was man zum sicheren Führen eines Kraftfahrzeuges benötigt)
  • Übungsstunden benötigt jeder Unterschiedlich, nicht jeder Schüler ist gleich talentiert, einer Lernt schneller der andere langsamer, wichtig ist das gemeisame Ziel, die erste Prüfung soll Bestanden werden.

Warum gibt es die Sonderfahrten?

In den achtziger Jahren hat der Gesetzgeber die Sonderfahrten in der Fahrschulausbildung eingeführt. Die Unfallzahlen der Fahranfänger sind besonders auf Autobahnen, Landstraßen und in den Nachtstunden überdurchschnittlich hoch; dort passieren auch die folgenschwersten Unfälle. Weil Fahrprüfungen früher meistens im Stadtverkehr gefahren wurden, wurde hauptsächlich in der Stadt ausgebildet. Die Situation ist heute anders: Fahrprüfungen sollen nur noch zur Hälfte innerhalb von Ortschaften stattfinden, die andere Hälfte geht über Bundes-, Land- und Kraftfahrstraßen sowie Autobahnen.

Die Sonderfahrten können nicht miteinander kombiniert werden und dürfen erst gegen Ende der Ausbildung durchgeführt werde. So ist es beispielsweise nicht gestattet, eine Autobahnfahrt, die im Dunkeln stattfindet, gleichzeitig als Autobahnfahrt und als Dunkelfahrt anzurechnen. Zwar ist es möglich, die erste Fahrstunde im Dunkeln zu absolvieren. Sie darf nur deshalb aber nicht als Sonderfahrt zählen, denn Sonderfahrten dürfen erst gegen Ende der Ausbildung stattfinden und fordern vom Fahrschüler schon die Beherrschung des Fahrzeugs und des Verkehrs. Die Sonderfahrten sind nicht dazu da, Mängel in der Grundausbildung wegzubügeln oder rückwärts Einparken und ähnliches zu trainieren. Das hat in der übrigen Ausbildung seinen Platz.

Was ist der Unterschied zwischen Sonderfahrten und Pflichtstunden?

Den Begriff »Pflichtstunden« gibt es offiziell gar nicht. Wenn nach Pflichtstunden gefragt wird, steht dahinter meist die Frage »wie viele Fahrstunden muss ich   mindestens nehmen?«. Die Antwort  ist nicht ganz einfach. Sonderfahrten sind, wie wir schon festgestellt haben, zusätzliche Fahrstunden. Es müssen also zuvor noch andere Ausbildungsteile stattgefunden haben (richtig: die Fahrstunden der Grundausbildung).

Fahrlehrer werden in der Ausbildung oft mit Aussagen der Schüler konfrontiert: »soundso viele Fahrstunden sind ja nur Pflicht«, aber dabei handelt es sich um ein Missverständnis. Eine Ausbildung, die nur aus den Sonderfahrten besteht, ist unsinnig und rechtswidrig. Zuerst muss gemäß der Fahrschüler-Ausbildungs-Ordnung die Grundausbildung erfolgreich stattfinden. Und die dauert eben so lange, »wie sie dauert«.

Wichtig beim Pkw- und Motorradführerschein:  • Grundausbildung plus mindestens 12 Sonderfahrten sind Pflicht!


Diese Sonderfahrten sind vorgeschrieben:

Korrekterweise muss es heißen: »mindestens vorgeschrieben« , weil je nach Ausbildungsbedarf des einzelnen Schülers der Fahrlehrer auch mehr Übungsstunden verordnen darf bzw. muss. Die Mindestanzahl der Sonderfahrten, die aber in keinem Fall unterschritten werden darf, ist für jede Klasse gesetzlich geregelt (Angaben in Fahrstunden zu 45 Minuten):

Quelle:http://www.fahrtipps.de/fuehrerschein/sonderfahrten.php

Klasse


Überlandfahrten

Autobahnfahrten

Nachtfahrten

A - A2(Erstausbildung) - A1 - B

5

4

3

B auf BE

3

1

1



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